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Die Saison rückt immer näher

Bulldogs geben weitere Namen bekannt

Die Mannschaft der Königsborner Bulldogs bereitet sich momentan auf die anstehende Saison in der NRW Liga vor. Dabei gab der Vereine weitere Spieler bekannt.
Als dritten Torwart bleibt Jan Eberwein bei den Bulldogs, nachdem er im vergangenen Jahr bereits für die 1b aktiv war.
Aus dem letztjährigen 1b-Kader bleiben auch die Verteidiger Christopher Coleman und Kai Bürger den Bulldogs treu, sowie Patrick Kuchnia, der in seine 13. Saison im Seniorenbereich beim KJEC geht. Alle drei waren bereits im eigenen Nachwuchs aktiv. Auch Julian Humke und Stürmer Lennart Schwerdtfeger werden in der anstehenden Saison mit von der Partie sein.
Neu hingegen sind Thomas Sadouki und Dominik Bialke. Sadouki wechselt aus Bergkamen zu den Bulldogs, zuvor war der 23 jährige bereits für Stuttgart und Pforzheim aktiv. Bialke hingegen war zuletzt inaktiv und hielt sich beim Inlinehockey fit, das Eishockey erlernte er im Nachwuchs des Iserlohner EC.
Am 20.09. steht die große Saisoneröffnung der Bulldogs an, Highlight des Tages ist das erste Freundschaftsspiel des neuen Teams gegen den Regionalligisten aus Soest. Besucher können sich auf ein buntes Rahmenprogramm freuen, das über den ganzen Tag verteilt ist. Im Innen- sowie im Außenbereich finden Gewinnspiele statt, ein Grillfest, sowie Unterhaltung für Groß und Klein mit Kinderschminken, Hüpfburg und einer Band.

Gemeinsam in die neue Saison starten….

Helfende Hände für das Stadtfest und die Saisoneröffnung gesucht

Liebe Vereinsmitglieder und Fans des Königsborner JEC,


wie auch im Vorjahr, soll auf dem Stadtfest vom 05. bis 07.09.2014 für die Saisoneröffnung geworben werden. Für die Besetzung des Infostandes als auch zur Freikartenverteilung für die Saisoneröffnung benötigen wir noch Unterstützung. Hierzu sollte der Stand Freitag von 15:00 bis 21:00 Uhr, Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr und Sonntag von 10:00 bis 15:00 Uhr mit jeweils drei Personen besetzt sein. Zudem werden jeweils eine Stunde vor- und nachher tatkräftige Helfer für Auf- und Abbau benötigt.

 

Die Saisoneröffnung findet am Samstag, den 20.09.2014 von 12:00 bis ca. 20:00 Uhr mit Aktionen wie Kinderschminken, Grillen, einer Hüpfburg und dem Auftritt einer Band statt. Auch für die Durchführung dieses Tages werden noch zahlreiche helfende Hände benötigt.

 

Wir möchten uns bereits im Vorfeld herzlich bei Euch für die Zusammenarbeit bedanken und freuen uns schon jetzt auf viele gelungene Aktionen in der neuen Saison.

 

Zudem möchten wir alle aktiven Vereinsmitglieder daran erinnern, dass die Unterstützung beim Stadtfest sowie der Saisoneröffnung gute Möglichkeiten sind, um Stempel zu sammeln und sich mit anderen Mitgliedern über Möglichkeiten zum weiteren Stempelsammeln auszutauschen. Auf die Informationen aus der E-Mail vom 02.08. wird hiermit verwiesen.

 

Bitte teilt uns bis zum 28.08.2014 unter verein@kjec.de mit, ob und in welcher Form wir mit Eurer Unterstützung rechnen dürfen. Auch Fragen hierzu werden über diese E-Mail-Adresse beantwortet.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Euer Königsborner JEC

 

Bulldogs eröffnen die Saison gegen die Soester EG

Große Saisoneröffnung am 20.09.2014 - Dauerkarten ab sofort erhältlich

Am vergangenen Sonntag standen die Bulldogs zum erste Mal wieder auf dem Eis. Neu-Coach Robert Simon musste zwar einige urlaubsbedingte Ausfälle hinnehmen, dennoch geht die Eissaison nun langsam wieder los.
Mit dabei waren auch Jan Deutsch, der bereits im Laufe der vergangenen Saison nach Königsborn kam und in der 1b-Mannschaft aktiv war, sowie Jan Hüning, der aus Dortmund zurückkehrt. Hüning trug bereits mehrere Jahre das Trikot der Bulldogs und kam sowohl im Juniorenteam als auch in der Oberliga zum Einsatz.
Den Bulldogs treu bleibt auch Dominik Seuster, der aus dem eigenen Nachwuchs stammt, zudem gehören die Jugendspieler Max Anlauf, David Wiggermann und Leon Nockelmann zum Kader der der Senioren. So setzt sich der Trend fort, dass man bei den Bulldogs kommende Saison auf den eigenen Nachwuchs setzt.
Seit einigen Wochen sind die Spieler nun außerhalb der Eisfläche aktiv und schuften beim Sommertraining für die anstehende Saison. Seit Sonntag geht das Team nun zusätzlich auch ein bis zwei mal pro Woche auf’s Eis, ehe die Saison am 20.09.14 um 17:30 Uhr mit dem Spiel gegen die Soester EG eröffnet wird. Das Rückspiel beim Regionalligisten findet voraussichtlich am 28.09. statt, zwei Tage nach dem ersten Meisterschaftsspiel in Troisdorf. Aktuell ist man zudem auf der Suche nach einen Gegner für das Wochenende vom 12.-14. September. Genauere Informationen zum Ablauf der Saisoneröffnungsfeier folgen in Kürze.
Auch Dauerkarten können ab sofort erworben werden. Die Dauerkarte für die Saison 2014 / 2015 gibt es für 50 Euro und ist die komplette Saison gültig. Die ermäßigte Dauerkarte gibt es bereits für 30 Euro.

Königsborner JEC gibt weitere Spieler bekannt

Bulldogs setzen weiterhin auf den eigenen Nachwuchs

Nach dem Rückzug in die NRW Liga konnten die Bulldogs zuletzt die Namen der ersten beiden Spieler veröffentlichen. Zudem wurde mit Robert Simon der Trainer präsentiert, der den Neustart in der fünften Liga begleiten soll.
Seit Mittwoch trifft sich das Team nun regelmäßig zum Sommertraining, Coach Robert Simon bringt die Jungs zum Schwitzen und bereitet sie so auf die anstehende Saison vor. Mit dabei ist auch das letztjährige Torwartgespann der 1b-Mannschaft. Max Schyma und Max Voss bleiben auch im kommenden Jahr bei den Bulldogs.
Neben den Spielen bei der 1b halfen beide auch bei der letztjährigen Oberliga-Mannschaft aus, auch wenn sie nicht zum Einsatz kamen. Während Voss erst im vergangenen Jahr nach Unna kam und dort seine sportliche Laufbahn nach einer längeren Pause fortsetzte, ist Max Schyma seit seiner Kindheit beim Königsborner Jugend Eishockey Club aktiv und durchlief sämtliche Nachwuchsmannschaften.
Im Sturm können die Bulldogs weiterhin auf Daniel Wiegand zählen. Wie auch Max Schyma kommt Daniel Wiegand aus dem Nachwuchs der Bulldogs und konnte ebenfalls bereits Erfahrungen in der Oberliga sammeln, als er in der Saison 2012/2013 zu sechs Einsätzen kam.  

Königsborner JEC lädt zum „Old Bulldogs Cup“ in die Eishalle Unna

Hobby-Turnier mit internationaler Beteiligung und buntem Programm

Am Samstag läutet die Eissporthalle Unna die neue Eiszeit ein. Eröffnet wird die Saison mit einem Eishockeyturnier des Königsborner JEC. Beim „Old Bulldogs Cup“  kämpfen ab 8 Uhr insgesamt 10 Hobbymannschaften um die Eishockey-Krone. Neben mehreren Mannschaften aus der Umgebung konnte auch ein Team aus Schweden als Teilnehmer gewonnen werden. Die „Solna Vets“ als der Nähe von Stockholm verleihen dem Turnier ein internationales Flair.
Im Rahmen des Turniers wird sich auch der Nachwuchs der Königsborn Bulldogs in einem Eishockeyspiel der Öffentlichkeit präsentieren. Doch nicht nur auf der großen Eisfläche wird den Zuschauern und Fans allerhand geboten: Auf der kleinen Eisbahn können Kinder selbst einmal zu Schläger und Puck greifen. Unter Anleitung von erfahrenen Trainern kann jeder selbst einmal die Faszination  des Eishockeysports erleben.
Und auch vor der Eissporthalle wird etwas geboten: Neben einem Grillstand werden sich die Baseballer der Joboxers Holzwickede präsentieren und mit einem Schlagkäfig für Action sorgen.
Abgeschlossen wird der „Old Bulldogs Cup“ mit einer großen Party auf dem Eis. Der Eintritt in die Eissporthalle Unna ist den ganzen Tag über selbstverständlich frei!

Neustart der Bulldogs mit Robert Simon

Saisoneröffnung  am 14.09.2014

Nach dem Rückzug der Bulldogs von der Oberliga in die NRW-Liga geht man dort mit einem neuen Trainer an den Start. Robert Simon, der vielen noch aus seiner aktiven Zeit bekannt ist, wird zukünftig das Team führen.
Der 49-jährige hat eine lange und erfolgreiche Karriere als Stürmer hinter sich, unter anderem auch beim ehemaligen Unnaer Eishockey-Verein EC Devils Königsborn. Seit Jahren ist er nun als Trainer, vor allem im Nachwuchsbereich, aktiv und passt daher zu dem Konzept der Bulldogs, mit einem Team aus jungen Ehemaligen und aktiven Nachwuchsspielern an den Start zu gehen. Neben der Seniorenmannschaft wird Robert Simon auch die Jugendmannschaft der Bulldogs  trainieren.
Das erste Eistraining der Saison findet bereits am 21. August statt, die offizielle Saisoneröffnungsfeier ist für den 14.09.2014 geplant. Knapp zwei Wochen später startet dann die Saison mit einem Auswärtsspiel am 26.09.2014 beim EHC Troisdorf in die NRW-Liga.
Personell wird das Team aus einem Großteil des letztjährigen 1b-Kaders bestehen, sowie aus ehemaligen Bulldogs-Akteuren sowie Spielern aus der Jugendmannschaft.  Dabei freuen sich die Verantwortlichen, mit dem Oberliga-Erfahrenen Tim Schneider und dem Rückkehrer Björn Pläsken die ersten beiden Spieler bekannt geben zu können. Beide sollen Erfahrung ins junge Team bringen.
Trotz seiner erst 21 Jahre hat Tim Schneider bereits drei Jahre als Stammspieler in der Oberliga hinter sich. In der vergangenen Saison musste er kürzer treten und hielt sich in der 1b fit. Nun will er die Bulldogs bei ihrem Neustart unterstützen. Björn Pläsken hingegen war in der vergangenen Saison inaktiv, hielt sich jedoch neben dem Eis fit und will nun mit seinen 37 Jahren die jungen Spieler der Bulldogs bei ihrer Aufgabe in der NRW-Liga unterstützen.
„Wir haben die feste Zusagen der meisten letztjährigen 1b-Spieler, zudem wollen uns weitere Spieler aus der Region unterstützen. Wir werden in den kommenden Tagen die nächsten Personalien bekannt geben, sowie Details zu den Dauerkarten.“, so 2. Vorsitzender Dominik Kuchnia.
Der Einstieg von Robert Simon bedeutet gleichzeitig den Abschied von Trainer Daniel Galonska, mit dem man sich nicht auf eine weitere Zusammenarbeit einigen konnte. Galonska, der parallel im Nachwuchs der Iserlohn Roosters und für den Landeseissportverband arbeitet, verlässt die Bulldogs nach vier Jahren. Sein größter Erfolg war der sportliche Aufstieg in die Regionalliga mit der 1b im vergangenen Jahr.
„Wir waren in den vergangenen Jahren sehr zufrieden mit Daniel, er kam auch mit seinen Teams immer gut zurecht. Leider wäre seine zukünftige Arbeit durch weitere sportliche Tätigkeiten bei anderen Vereinen stark eingeschränkt. Wir konnten uns daher auch bei verschiedenen Themen wie seiner Trainigsanwesenheit gerade im Nachwuchsbereich nicht einigen. Für einen Neustart und eine weitere erfolgreiche Nachwuchsarbeit brauchen wir einen Trainer, der zu 100% für uns da ist, den haben wir mit Robert Simon gefunden.“ so 1. Vorsitzender Uwe Kuchnia. „Gerade nach den Abgängen im Jugendbereich im vergangenen Jahr wollen wir in diesem Jahr dem Nachwuchs auch die Chance geben, mit ihrem Trainer verstärkt zu arbeiten. Daniel konnte auf Grund seiner Tätigkeit beim Iserlohner EC leider nur einmal die Woche die Jugendmannschaft trainieren, was wir dem Nachwuchs gegenüber nicht verantworten konnten. Dennoch bedanken wir uns für seine Zeit bei den Bulldogs, sowie seinen Einsatz und die Erfolge die wir mit ihm feiern konnten.“

Bulldogs starten am 26.09. beim EHC Troisdorf in die NRW-Liga

Wiedersehen mit alten Bekannten – Spielplan noch nicht komplett

Am 28. Juni 2014 fand in Dortmund die Ligen- und Termintagung des LEV NRW statt. Nach dem Rückzug aus der Oberliga West gehen die Königsborn Bulldogs in der Saison 2014/15 in der NRW-Liga an den Start.
Dort trifft der KJEC auf alte Bekannte: Gemeinsam mit Königsborn hat sich auch die Grefrather EG aus der dritthöchsten Spielklasse in die NRW-Liga zurückgezogen. Mit dem Herforder EV findet sich der dritte Ex-Oberligist in der Liga wieder.
Und auch auf die Derbies gegen die Hammer Eisbären wird man in dieser Saison nicht verzichten müssen, denn auch die 1b-Mannschaft des Erzrivalen gehört zum neun Mannschaften umfassenden Teilnehmerfeld. Die weiteren Gegner sind der Neusser EV 1b, der Herner EV 2007 1b, der EHC Troisdorf, der GSC Moers und der ESC Paderborn.
Zum Auftakt führt es die Bulldogs am 26. September zum EHC Troisdorf. Das erste Heimspiel in der NRW-Liga findet am 12. Oktober gegen den Neusser EV 1b statt. Es konnten allerdings noch nicht alle Spiele terminiert werden, so dass sich noch Änderungen ergeben können.
Die offizielle Saisoneröffnung wird voraussichtlich Mitte September stattfinden. Dank der tatkräftigen Unterstützung der Klasse angehender Betriebswirte des Dortmunder Karl-Schiller-Berufskollegs, die die Bulldogs seit März des Jahres im Rahmen einer Projektarbeit unterstützen wird der KJEC an dem Tag ein buntes Rahmenprogramm anbieten können.

Datum Uhrzeit Heim Gast Ergebnis
26.09.2014 20.00 Uhr EHC Troisdorf Königsborner JEC -:-
12.10.2014 18.30 Uhr Königsborner JEC Neusser EV 1b -:-
26.10.2014 18.30 Uhr Königsborner JEC Herner EV 1b -:-
02.11.2014 20:00 Uhr Neusser EV 1b Königsborner JEC -:-
09.11.2014 18.30 Uhr Königsborner JEC EHC Troisdorf -:-
21.11.2014 20.30 Uhr ESC Paderborn Königsborner JEC -:-
28.11.2014 20.30 Uhr Herforder EV Königsborner JEC -:-
30.11.2014 18.30 Uhr Königsborner JEC Lippe-H. Hamm1b -:-
07.12.2014 18.30 Uhr Lippe-H. Hamm 1b Königsborner JEC -:-
14.12.2014 18.30 Uhr Königsborner JEC Herforder EV -:-
21.12.2014 18.30 Uhr Königsborner JEC GSC Moers -:-
04.01.2015 18.30 Uhr Herner EV 1b Königsborner JEC -:-

11.01.2015

18.30 Uhr Königsborner JEC ESC Paderborn -:-
17.01.2015 20.30 Uhr GSC Moers Königsborner JEC -:-
n.n. n.n. Königsborner JEC Grefrather EG -:-
n.n. n.n. Grefrather EG Königsborner JEC -:-

Die Königsborn Bulldogs ziehen sich aus Oberliga West zurück

1. Mannschaft des KJEC geht zukünftig in der NRW-Liga an den Start

Der Königsborner Jugend-Eishockey-Club muss die Meldung für die Oberliga West zurückziehen.
Trotz mehrerer intensiver Gespräche konnte kein Partner gefunden werden um die enormen Kosten für den Spielbetrieb in der dritthöchsten Spielklasse zu finanzieren. Nach vier Jahren in der Oberliga West ist der Königsborner JEC zu diesem Schritt gezwungen, am Ende fehlte ein sechsstelliger Betrag um am Spielbetrieb teilzunehmen. Nach intensiven Gesprächen ist man einstimmig zu dem Entschluss gekommen das Oberliga-Team zurück zuziehen und kein Risiko zu gehen, vor allem auch um den Nachwuchs nicht zu gefährden.
Durch den Rückzug des Oberliga-Teams darf laut Regelwerk auch die zweite Mannschaft nicht in der Regionalliga antreten. Somit wird Senioren-Eishockey in Unna zukünftig in der fünften Liga stattfinden. Das Team wird überwiegend aus dem 1b-Kader der letzten Saison sowie aus den Jugendspielern der Bulldogs bestehen. Zudem hofft der KJEC auf Zugänge aus der Umgebung.
Schon im vergangenen Jahr stand man kurz vor dem Rückzug, wagte dann aber noch einen letzten Versuch. Mit Frank Gentges wurde vergangenen Sommer ein Trainer und Sportmanager nach Königsborn gelockt, der für professionellere sportliche Bedingungen sorgte. Trotz des Erfolges in der abgelaufenen Spielzeit und einer Verdoppelung der Zuschauerzahlen auf über 300 pro Spiel, was für diese Liga einfach zu wenig ist, konnte kein potentieller Geldgeber gefunden werden um weiterhin professionelles Eishockey in Unna zu bieten. „Wir haben in den letzten Monaten fast täglich Gespräche geführt und Konzepte ausgearbeitet, um weiterhin in der Oberliga antreten zu können. Wir haben uns auch externe Leute an Bord geholt, alles leider ohne Erfolg. Professionelles Eishockey auf gehobenem Niveau ist in Unna scheinbar weder von der Bevölkerung noch von der Wirtschaft gewollt“, so Uwe Kuchnia, seit 23 Jahren 1. Vorsitzender im Verein. Im Gegensatz zu den meisten anderen Teams der Oberliga gingen die Bulldogs immer als „e.V.“ an den Start und nicht wie üblich mit einer Spielbetriebs-GmbH. Dadurch wäre bei einer Pleite im Seniorenbereich der gesamte Verein betroffen.
Die Mitgliederzahlen im Nachwuchs konnten in den letzten Jahren fast verdreifacht werden. Nun soll ein Neuaufbau im Seniorenbereich aus dem eigenen Nachwuchs heraus entstehen, so dass man mittelfristig einen neuen Versuch in einer höheren Liga wagen könnte.

Hauptsponsor dringend gesucht

Bulldogs wollen auch in Zukunft attraktiven Sport bieten können

Die sportlichen Vorbereitungen für die kommende Saison bei den Bulldogs aus Königsborn haben derzeit noch nicht begonnen. Der Verein um die Vorstände Uwe, Dominik und Silvia Kuchnia, sowie Sportdirektor Frank Gentges möchte gerne an die sportlichen und wirtschaftlichen Erfolge der Vorsaison anknüpfen und künftig erfolgreiches und wirtschaftlich tragfähiges Eishockey auf höchstmöglichem Niveau anbieten.
In der vergangenen Saison gelang der jungen Mannschaft aus Unna der Sprung in die Endrunde der Aufstiegsspiele zur DEL 2, der zweiten deutschen Eishockeyliga. Dabei wurden Mannschaften bezwungen die, mit einem vielfachen Saisonetat ausgestattet, Profimannschaften gegen unser junges Team aufboten. Dem Etat des Liga-Primus aus Frankfurt konnte man gerade einmal 15 % des Jahresbudgets entgegenstellen. Der Verein hielt sich aber präzise an seine angekündigte Politik, keine wirtschaftlichen Wagnisse einzugehen und den Spielbetrieb sauber durch zu finanzieren.
Bedauerlicherweise bleibt die Honorierung für diesen höchst respektablen Erfolg durch Publikum und Sponsoren aus. Der Zuschauerschnitt konnte in der vergangenen Saison beinahe verdoppelt werden, bleibt aber immer noch der Minuswert in der Liga. Hierzu existiert jedoch ein erprobtes Sponsoring-System, welches den Zuschauerzuspruch in der kommenden Saison nochmals deutlich ausbauen und damit die Attraktivität der Spiele erhöhen wird. Durch gezielte Maßnahmen konnten gleichfalls spürbar höhere Sponsorengelder eingeworben und somit die Deckung der Fixkosten vor Saisonbeginn sichergestellt werden.
Allerdings fehlt dem Verein der ligatypische Hauptsponsor, um den sportlichen Fortschritt wirtschaftlich sicher abzustützen. Die Konstellation der DEB-Ligen verteuert in der kommenden Saison die Durchschnittskosten der Spieler empfindlich und macht eine Kaderkonstellation wie in der vergangenen Saison unmöglich. Der Vorstand des KJEC beharrt jedoch weiterhin auf seiner Haltung, keinen unwirtschaftlichen Spielbetrieb in Gang zu setzen.
„Wir werden Spielern und Angestellten des Vereins nur Verträge anbieten, die wir mit Sicherheit erfüllen können“, betont Uwe Kuchnia, 1. Vorsitzender des KJEC. „Gleichfalls werden wir die Unsicherheiten in der Liga  keinesfalls durch eigene Fehlplanungen begünstigen, dieses gebietet schon allein die Fairness den anderen Vereinen gegenüber“, so der Bulldogs-Chef weiter.
Zur Sicherstellung des Etats werden somit weitere Sponsoren aus der Region benötigt. Zur Vermarktung stehen neben der Hauptfläche auf dem Trikot noch weitere, attraktive Gelegenheiten zur Verfügung. Der Verein trägt sich mit der Idee, den Mannschaftsnamen oder die Namensrechte am Stadion für zunächst ein oder zwei Jahre zur Vermarktung anzubieten. Für Sponsoren aus der Region ergäben sich hier, aufgrund der hohen medialen Erreichbarkeit, lukrative Werbe- und Fördermöglichkeiten, so Dominik Kuchnia, Marketingleiter des Vereins.
„Der KJEC wird unter meiner Führung keine wirtschaftlichen Wagnisse eingehen“, verspricht Uwe Kuchnia, „ allerdings können wir mit der derzeitigen Etat-Deckung keinen seriösen Oberligasport anbieten. Zur Fortsetzung des jüngsten, sportlichen Erfolges und des sich langsam wieder regenden Zuschauerinteresses ist daher die Unterstützung durch lokale und regionale Premium-Sponsoren unerlässlich“.
Zur Aufrechterhaltung des Sport- und Freizeitangebotes in der Eissporthalle hofft der Verein daher auf die tatkräftige Unterstützung regionaler Sponsoren für die kommende Saison.
Interessenten sind herzlich zur Vereinbarung ausführlicher Gespräche mit den Verantwortlichen unter der 02303 / 61042 eingeladen.

Bulldogs unterliegen an der Ostsee knapp

Sonntag Saisonfinale gegen Löwen Frankfurt

An der Ostsee gab es für die Königsborn Bulldogs nach einem spannenden Spiel gegen den EHC Timmendorfer Strand leider eine Niederlage.
Die Gastgeber konnten bereits im ersten Überzahlspiel mit 1:0 in Führung gehen. In der 9. Minute erhöhte Timmendorf durch Thorben Saggau sogar auf 2:0. In Überzahl konnten die Bulldogs durch Oliver Duris auf 2:1 verkürzen (12.). Zwei Minuten später glich Duris sogar zum 2:2 aus. Zwar konnten die Gastgeber in der 15. Minute durch André Gerartz vor über 500 Zuschauer wieder mit 3:2 in Führung gehen, dank des dritten Treffers von Oliver Duris gingen die Königsborner aber mit einem 3:3 ins zweite Drittel.
Der zweite Abschnitt gehörte voll und ganz dem EHC Timendorf. Direkt nach der Pause gelang den Beach Boys durch André Gerartz das 4:3 (22.), bis zum Ende des zweiten Drittels konnte das Team aus Schleswig Holstein die Führung durch zwei Tore von Kenneth Schnabel sogar auf 6:3 ausbauen.
Trotz des hohen Rückstandes gaben sich die Bulldogs aber nicht auf und konnten sofort in der 41. Minute durch Lars Gerike auf 6:4 verkürzen. Nachdem Andy Bathgate in der 47. Minute sogar das 6:5 gelang, wurde es wieder spannend. Am Ende hatte Timmendorf aber die Nase vorn und gewann mit 7:5.
Am Sonntag verabschieden sich die Bulldogs mit einem Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt von ihren Fans in die Sommerpause. Der KJEC wird gegen die in bislang 47 Spielen ungeschlagenen Hessen zwar ohne den Hauch einer Chance bleiben, zum Abschluss der starken Saison will sich das Team von Trainer Frank Gentges aber mit erhobenen Hauptes von den Fans in die spielfreie Zeit verabschieden.

EHC Timmendorf - Königsborn Bulldogs 7:5 (3:3,3:0,1:2)
Tore: 1:0 (2.) Gerartz, 2:0 (9.) Saggau, 2:1 (12.) Duris (Bathgate, Hein), 2:2 (14.) Duris (Bathgate, Hein), 3:2 (15.) Gerartz, 3:3 (20.) Duris (Hein, Linda), 4:3 (22.) Gerartz, 5:3 (29.) Schnabel, 6:3 (39.) Schnabel, 6:4 (41.) Gerike (Duris, Hein), 6:5 (47.) Bathgate (Hein, Duris), 7:5 (49.) Horst
Strafen: EHC Timmendorf: 12; Königsborn Bulldogs: 4 + 10 Thau

Bulldogs zum Saisonfinale gegen Timmendorf und Frankfurt

KJEC verabschiedet sich mit Heimspiel gegen Frankfurt in die Sommerpause

Die Sommerpause hat sich das Team von Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges wahrlich verdient. Nach 48 harten Spieltagen dürften sich die Bulldogs ab Montag auf die spielfreie Zeit freuen. Doch bevor es soweit ist, muss die Mannschaft noch zwei Mal über 60 Minuten auf dem Eis stehen.
Den Auftakt macht Königsborn am Freitag an der Ostsee beim EHC Timmendorfer Strand.  Um 20 Uhr treffen die Bulldogs auf die „Beach Boys“. Zwar wurde das Hinspiel mit 10:3 deutlich gewonnen, die Mannschaft aus Schleswig Holstein darf dennoch nicht unterschätzt werden. Zwar gab es für das noch sieglose Team zum Teil haushohe Niederlage, doch z.B. gegen Hamm hatte Timmendorf durchaus die Möglichkeit, Punkte einzufahren.
Am Sonntag bestreiten die Bulldogs mit dem Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt dann um 18.30 Uhr in der Eissporthalle Unna ihr letztes Saisonspiel. Dies wird hoffentlich das letzte Spiel gegen die Hessen sein, die in der kommenden Woche um den Aufstieg in die DEL 2 kämpfen werden. Nachdem Frankfurt bislang aus allen 46 absolvierten Spielen als Sieger hervorgegangen ist und damit einen deutschen Rekord einfahren konnte, dürften die Löwen auch in der Aufstiegsrunde kaum zu stoppen sein. Dennoch wird der Minikader der Bulldogs alles geben, damit die drei Punkte der Frankfurter schwer erarbeitet sein werden.
Bei diesem Spiel wird es eine Fanumfrage geben. Eine Klasse angehender staatlich geprüfte Betriebswirte des Dortmunder Karl-Schiller-Berufskollegs berät den KJEC im Rahmen einer Projektarbeit unterstützen und den Verein in Puncto Marketing, Organisation, Rechnungswesen und  EDV beraten sowie bei der Umsetzung dieser Themen aktiv zur Seite stehen.
Auch erhalten alle Fans die Möglichkeit, sich ein getragenes Spielertrikot zu sichern. Am Fanstand werden die weißen Auswärtstrikots zum Preis von 50 Euro zum Verkauf angeboten.

Bulldogs stolpern im Derby über die Eisbären

KJEC mit bitterer 3:7-Niederlage in Hamm

Beim achten und letzten Derby der Saison unterlagen die Bulldogs bei den Hammer Eisbären mit 7:3. Dabei sorgte der unattraktive Modus in dieser Saison dafür, dass diesem Spiel keine 250 Zuschauer mehr beiwohnen wollten.
Das Spiel begann sofort mit zwei Treffern. Nach gerade einmal 28 Sekunden gingen die Eisbären durch Dennis Palka mit 1:0 in Führung. Nur  12 Sekunden danach griffen die Bulldogs an und Robby Hein glich zum 1:1 aus. Das Spiel wurde zu einem offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Den Hammer Eisbären gelang es, in der 11. Minute durch Aaron Reckers wieder mit 2:1 in Führung zu gehen.
Im zweiten Drittel glichen die Bulldogs zunächst durch Milan Vanek zum 2:2 aus (26.), In der 34 Spielminute gingen aber wieder die Eisbären mit 3:2 in Front. Da es in den mittleren 20 Minuten bei den beiden Treffern blieb, ging es für Königsborn mit einem knappen Rückstand ins letzte Drittel.
In der 43. Minuten sorgte Patrick Raaf-Effertz im Powerplay für den Ausgleich zum 3:3. Zwar ergaben sich dem KJEC direkt nach dem Treffer direkt zwei weitere Überzahlspiele, einige Spieler der Bulldogs agierten trotz der nummerischen Überlegenheit zunehmend unkonzentrierter und ermöglichten den Eisbären dadurch spielerische Vorteile. Hamms Michel Maaßen brachte seine Eisbären in der 50. Minute zum insgesamt vierten Mal in Führung.  Nachdem Matthias Potthoff in der 55. Minute sogar auf 5:3 erhöhte, war die Niederlage der Bulldogs praktisch besiegelt. Am Ende gelangen den Hausherren noch zwei weitere Tore, so dass der KJEC am Ende mit 7:3 deutlich unterlag.
Bulldogs-Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges übte nach dem Spiel an einigen Spielern deutliche Kritik: „Das monatelange Spielen mit unserem Mini-Kader von maximal 13 Spielern macht sich besonders im mentalen Bereich immer negativer bemerkbar. Wenn man dann unter 13 Spielern noch vier Totalausfälle hat, dann kann man nicht punkten. Mit nur zwei Verteidigern und ohne Imports ist man chancenlos. Insbesondere die beiden Imports, die eigentlich den Unterschied ausmachen sollen, haben durch ihre fahrlässige Spielweise im Defensivbereich die Mannschaft nur geschwächt.“

Hammer Eisbären - Königsborn Bulldogs 7:3 (2:1,1:1,4:1)
Tore: 1:0 (1.) Palka, 1:1 (1.) Hein (Duris), 2:1 (11.) Reckers, 2:2 (26.) Vanek (Maas), 3:2 (34.) Palka, 3:3 (43.) Raaf-Effertz (Gerike), 4:3 (50.) Maaßen, 5:3 (55.) Potthoff, 6:3 (57.) Weißleder, 7:3 (60.) Maaßen
Strafen: Hammer Eisbärern: 12 + 10; Königsborn Bulldogs: 6

Bulldogs reisen zu den Hammer Eisbären

Nur ein Spiel am Wochenende für das Oberliga-Team

Die Saison neigt sich dem Ende entgegen. Noch drei Spiele stehen für die Bulldogs auf dem Plan. Den Start macht das Team von Chef-Trainer und Sportmanager Frank Gentges am Freitag um 20 Uhr bei Erzrivalen aus Hamm.

Dabei können die Bulldogs auf die Rückkehr von Andy Bathgate hoffen, der zuletzt verletzt ausfiel. Über einen Einsatz wird kurzfristig entschieden. Für Dominik Ochmann hingegen ist die Saison vorbei. Der Verteidiger muss mit einer Knieverletzung lange Zeit pausieren und reiht sich demnach in die lange Verletztenliste ein.

Eine Woche später reisen die Bulldogs zunächst nach Timmendorf, ehe am 23.03.14 um 18:30 Uhr das nächste und letzte Heimspiel der Saison stattfindet. Zu Gast sind dann die Löwen Frankfurt.

Bullodgs mit 6:3-Erfolg bei den Hannover Indians

KJEC wandelt Rückstand in souveränen Sieg um

Einen Sieg gab es für die Königsborn Bulldogs am Freitagabend bei den Hannover Indians zu bejubeln. Mit 6:3 gewann das Team von KJEC-Cheftrainer Frank Gentges deutlich.

Dabei sah es zunächst nach einem Sieg für die Niedersachsen aus. Hannover ging in der 5. Minute durch Christoph Koziol mit 1:0 in Führung und nur drei Minuten später erhöhte der ehemalige DEL-Spieler sogar auf 2:0 für die Indianer. Die Bulldogs kamen aber wieder heran und verkürzten durch einen Überzahltreffer von Kevin Thau wieder auf 2:1.

Im zweiten Drittel gelang dem KJEC sogar der verdiente Ausgleich. Die Bulldogs spielten erneut in Überzahl und konnten durch Verteidiger Sven Linda zum 2:2 ausgleichen. Zwar gelang Artur Grass in der 28. Minute die erneute Führung, für den Ausgleich sorgte dann aber wieder der KJEC mit dem 3:3 durch Oliver Duris (35.). Und nur eine Minute nach dem Ausgleich gelang den Bulldogs sogar die 3:4-Führung durch Robby Hein.

Mit dem Vorsprung ging es ins letzte Drittel und da boten die Bulldogs trotz des kleinen Kaders eine starke Leistung. In der 43. Minute erhöhte Kevin Thau auf 3:5, für den Schlusstreffer sorgte dann erneut Kevin Thau, der eine Minute vor Spielende das 3:6 erzielte.

Zufrieden zeigte sich auch Frank Gentges: "Der Sieg war hoch verdient. Unser vierter Sieg im vierten Spiel gegen die Hannover Indians in dieser Saison. Zu unseren fünf Langzeitverletzten mussten wir kurzfristig noch auf Andy Bathgate (Ellbogenentzündung) und Dominik Ochmann (Knieverletzung) verzichten, trotzdem waren wir mit unserem Mini-Kader von 12 Spielern physisch noch klar überlegen."

 

Hannover Indians - Königsborn Bulldogs 3:6 (2:1,1:3,0:2)
Tore: 1:0 (5.) Koziol, 2:0 (8.) Koziol, 2:1 (13.) Thau (Linda), 2:2 (25.) Linda (Thau, Fominych), 3:2 (28.) Grass, 3:3 (35.) Duris (Hein), 3:4 (36.) Hein (Vanek), 3:5 (43.) Thau (Gerike, Fominych), 3:6 (60.) Thau
Strafen: Hannover Indians: 4 + 10; Königsborn Bulldogs: 6

Freitag bei den Hannover Indians, Sonntag kommt Leipzig

Spielerausfälle überschatten das Wochenende

Am Freitag treten die Bulldogs um 20 Uhr am legendären Pferdeturm bei den Hannover Indians an. Die Niedersachsen stehen zusammen mit dem zweiten Nord-Oberligisten EHC Timmendorf auf den letzten beiden Plätzen der Endrunde. Hannover gelang erst ein Sieg eben gegen Timmendorf. Zuletzt konnten die Indians aber gegen die Hammer Eisbären zumindest einen Punkt ergattern.
Auch, wenn die Bulldogs das Hinspiel in Unna vor drei Wochen souverän mit 7:2 gewinnen konnten, wird das Rückspiel heute Abend mit Sicherheit kein Selbstläufer werden. Bulldogs-Trainer Frank Gentges blickt bereits sorgenvoll auf das Spiel, denn zu den Dauerverlertzten Steve Themm, Niklas Cluse, Jannik Striepeke, André Kuchnia und Martin Filo werden auch Andy Bathgate (Schleimbeutelentzündung im Ellbogen) und Dominik Ochmann (alter Knieschaden) ausfallen. Zu allem Übel sind Stefan Streser und Sebastian May auch noch krank. Es sieht nach 11 Spielern aus, vorausgesetzt Lars Gerike und Sven Linda spielen mit ihren Verletzungen.
Am Sonntag geben dann um 18.30 Uhr erstmals die Icefighters Leipzig ihre Visitenkarte in der Eishalle Unna ab. Das Team wird von Ex-Nationalspieler und Eurosport-Experten Manfred Wolf trainiert und konnte in bislang fünf Spielen drei Siege einfahren. Auch der KJEC musste in Sachsen bereits Federn lassen und verlor dort 2:7. Für das Rückspiel erhofft man sich trotz der personell angespannten Lage ein Erfolgserlebnis.

Bulldogs-Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges im Interview

Foto: Dirk Unverferth

Der Königsborner JEC „Bulldogs“ wollte sich nach der letzten Saison mangels sportlicher Leistung und fehlender Perspektive aus der Oberliga zurückziehen. Dann gelang mit der Verpflichtung von Frank Gentges, der auf Grund eines Todesfalls in der Familie in der näheren Umgebung seines Hauptwohnsitzes Grefrath bleiben musste, ein sensationeller Coup und beide Seiten einigten sich auf einen 3-Jahres-Vertrag.

Die Redaktion sprach mit dem Chef-Trainer und Sportlichen-Leiter der Bulldogs.

Wie war die sportliche Zielsetzung vor der Saison?
Frank Gentges: Wir wollten es besser machen, als in der Vorsaison, also nichts mit dem Abstieg zu tun haben und wenn möglich sogar die Aufstiegsrunde erreichen. Darüber hinaus wollten wir ein professionelles sportliches Umfeld als Basis für die nächsten Jahre schaffen. Zum Zeitpunkt der Zielsetzung und Planung war aber ein anderer Spielmodus und wie in der Vorsaison Platz 1-8 als Qualifikation für die Aufstiegsrunde, die Grundlage. Dann wurde aber viel zu spät ein komplett anderer Modus und lediglich Platz 1-6 als Qualifikationskreterin diktiert. Für uns war das ein Schock, aber ich war mir sicher, auch das schaffen zu können.

Sie mussten im Verhältnis zur Liga-Konkurrenz mit einem sehr geringen Etat starten, wie zufrieden waren Sie mit der Kaderzusammenstellung?
Frank Gentges: Der sehr geringe Etat war mir bewusst, ich hatte aber die Hoffnung auf entsprechende Sponsorengelder und Zuschauereinnahmen. Leider ist es aber die ganze Saison über lediglich bei der Hoffnung geblieben, somit konnten 2-3 Führungsspieler, die insbesondere jüngeren Spieler zur Orientierung brauchen, nicht verpflichtet werden.
Für unsere finanziellen Möglichkeiten habe ich den optimalen Kader zusammengestellt. Wir konnten weder Spieler aus höheren Ligen noch Top-Spieler aus unserer Liga verpflichten und mussten bei unseren Spielern auch mit keinem Konkurrenten mitbieten. Im Endeffekt haben wir keinen einzigen Vollprofi, bis auf einen gehen alle einem Hauptberuf nach, gehen zur Schule oder studieren. Um professionell trainieren und spielen zu können, braucht man als Mindeststärke vier komplette Böcke, also 20 Spieler und 3 Torhüter. Diese Mindeststärke haben wir aber von Beginn an nicht erreicht und mussten mit 17-18 Spielern in die Saison starten. Auch die Nachverpflichtung und einzigen Vollprofi Konstantin Firsanov mussten wir aus finanziellen Gründen nach nur kurzer Zeit wieder abgeben. Somit war von Beginn an klar, dass es bei der ersten Verletzung oder Krankheit massive Probleme geben wird.

Wie viele andere auch, waren Sie alles andere als glücklich über den Modus, was sagen sie dazu?
Frank Gentges: Wenn man die Oberliga-West mit nur 10 Mannschaft spielt, darf es nicht sein, dass für vier Mannschaften die Oberliga nach einer Einfachrunde mit 18 Spielen und somit schon am 15.12. beendet ist. Des Weiteren darf es nicht sein dass die ersten sechs Mannschaften in einer Doppelrunde mit 20 Spielen gegeneinander spielen, in der es sportlich um nichts geht. Das ist so, als wenn 10-km Läufer vor ihrem Lauf noch 20 km laufen sollen und alle stellen sich danach zum 10-km Lauf auf der gleichen Startlinie auf. Wir mussten 22 x gegen die Top-Clubs aus Frankfurt, Kassel und Duisburg spielen und hatten acht Derbys gegen Hamm. Da kann man gut verstehen, wenn es die Fans und Zuschauer nicht mehr interessiert. Auch den Sponsoren kann man so etwas und insbesondere die jährlich veränderten Strukturen nicht mehr schmackhaft machen. Warum die Mannschaften dann noch an den Weihnachtstagen, sowie an Dienstagen spielen mussten und jetzt hat man Wochenenden mit nur einem Spiel, ist auch nicht nachvollziehbar.
Man hätte mit allen 10 Teams eine Doppelrunde mit 36 Spielen durchführen müssen, danach wären die ersten sechs Mannschaften dann in die normale Runde mit den ebenfalls qualifizierten Teams der Oberliga-Ost und –Nord gegangen und die letzten vier Mannschaften hätten die normale Abstiegsrunde gespielt. Das wären zwei Spiele weniger gewesen aber für alle wesentlich interessanter und in erster Linie sportlich nachvollziehbar.

Wie kommt dann ein solcher Modus zu Stande und wie sind die Auswirkungen?
Frank Gentges: Jeder weiß doch, wer solche Beschlüsse fast und dass die Kriterien nur im wirtschaftlichen Bereich lagen. Den Fachleuten war auch von Beginn an klar, dass hiervon nur drei bis vier Vereine bzw. Institutionen einen Nutzen haben, für alle anderen musste dies einen erheblichen Schaden bedeuten.

Also wäre die Alternative für die Bulldogs gewesen, Spiele absichtlich zu verlieren, somit der Runde aus dem Weg zu gehen, um sich dann in der Abstiegsrunde für zweistellige Siege feiern zu lassen?
Frank Gentges: Das spricht gegen sämtliche meiner Wertigkeiten. Auch unser Vorstand wollte unbedingt in die Aufstiegsrunde. Andererseits ist an Ihrer Version was Wahres dran, aber wie traurig ist das, sagt das nicht alles über die vorhandenen Strukturen aus!
Man darf aber nicht vergessen, dass diese Überlegungen nur zum tragen kommen, weil wir seit Monaten mit einem stark dezimierten Kader von maximal 10-13 Spielern spielen müssen und dieses Problem ist auf Grund fehlender finanzieller Mittel hausgemacht, aber es ist eben auch ein Kreislauf.
 
Wie zufrieden waren sie mit der Umsetzung der sportlichen Ziele?
Frank Gentges: Wir haben eine hervorragende erste Runde gespielt und mit Platz fünf wesentlich mehr als unsere Ziele erreicht. Zur nächsten Runde haben sich dann sämtliche Top-Clubs nochmals erheblich verstärkt. Wir dagegen mussten, trotz eines von Beginn an quantitativ sehr kleinen Kaders, aus wirtschaftlichen Gründen sogar noch einen Spieler abgeben. Als dann mit Steve Themm (mehrfacher Bandscheibenvorfall), Lars Gerike (Schulterbruch), Niklas Clusen (Knöchel-OP), Jannik Striepeke (Mittelhand-OP), Andre Kuchnia (Schulter-OP) und Martin Filo (Schulter-OP) ein kompletter Block plus Torwart ausfiel, war die Mannschaft dann absolut nicht mehr konkurrenzfähig. Seit Monaten spielen und trainieren wir nun mit 10-13 Spielern und das wird sich bis Saisonende auch nicht ändern. Das ist so, als wenn eine Fußballmannschaft jedes Spiel mit neun Spielern und einer leeren Bank beginnt. Über einen bestimmten Zeitraum ist so etwas möglich, aber nicht über Monate und dann spielt es immer noch eine große Rolle, welche Qualität die Spieler haben, aber davon reden wir ja schon seit Saisonbeginn nicht mehr.

Wie fühlen Sie sich dabei, gerade bei Ihren Ansprüchen?
Frank Gentges: Sie können sich nicht ansatzweise vorstellen, wie es mir dabei geht, aber ich kann es nun mal nicht ändern. Jedenfalls wurde meine mentale Leidensfähigkeit um ein Vielfaches überschritten. Das geht auf die Psyche, auf die Gesundheit und das wird auch noch lange nachwirken. Ich habe noch nie Probleme damit gehabt, mit wesentlich weniger finanzieller Mittel als die der Konkurrenz, zu arbeiten, aber wenn alleine die quantitative Situation schon so prekär ist, dann ist es mehr als frustrierend. Mit Spielern, die man nicht hat, kann man nun mal nicht arbeiten. Ich mache seit Monaten nichts anderes, als Löcher stopfen, Brände löschen und Kompromisse eingehen. Für selbstverständliche Vorgehensweisen sind mir in alle Richtungen die Hände gebunden. Glücklicherweise hat sich trotz der erheblichen Überbelastung der verbleibenden Spieler nie die Charakterfrage gestellt. Alle haben hervorragend mitgezogen und sich wenn es irgendwie ging auch mit Verletzungen und Krankheiten zur Verfügung gestellt, sonst hätten wir nicht nur in Frankfurt nicht antreten können.   

Die erste Runde und die jetzige Runde zeigt aber deutlich, dass die 2-3 Top-Clubs der Oberliga-West, mit ihren Möglichkeiten, eigentlich nichts mit der Oberliga zu tun haben und die anderen Oberligen nicht so stark sind, wie die Oberliga-West.
Frank Gentges: So ist es und wie gesagt, wir mussten mit unseren bescheidenen Mitteln 22 Mal gegen sie spielen. Ich hoffe man kann verstehen, welche Einschläge das für unseren stark dezimierten Kader sind. Aber alleine schon mit unserem dezimierten Ausgangskader von 17-18 Spielern, also ohne die sechs Langzeitverletzten, hätte ich mir keine Sorgen gemacht, da wäre in der jetzigen Aufstiegsrunde zur DEL 2 Platz zwei hinter Frankfurt durchaus realistisch gewesen.
 
Wie ist dann die wirtschaftliche Situation sprich Zuschauerresonanz und Sponsoring zu beurteilen?
Frank Gentges: Wir haben die Zuschauerzahlen zur Vorsaison verdoppelt, wer kann das in einer Zeit der Rückläufigkeit schon von sich behaupten? Aber das Doppelte von fast nichts ist immer noch fast nichts! In Sachen Sponsoring habe ich außer der Familie Kuchnia leider niemand anderen kennen gelernt. Fakt ist, dass unsere sportliche Leistung in anderen Städten um ein Vielfaches mehr gewürdigt würde, als es in Unna der Fall ist. Es ist nicht mein Ressort, aber laut unserem Vorstand reichen die Zuschauer- und Sponsoreneinnahmen gerade aus, um die Fixkosten, wie Verbandsabgaben, Schiedsrichterkosten, Bus- und Reisekosten, sowie die Beiträge für die Berufsgenossenschaft zu begleichen. Und dabei reicht es nicht mal für die Ausrüstung, von Spielergehältern, Wohnungen, Autos usw. ganz zu schweigen.

In dem Zusammenhang hatten sie geäußert, dass alle Ihre Spieler weniger verdienen als die Schiedsrichter auf dem Eis und es Spieler in der Liga gibt, die alleine teurer sind, als Ihre ganze Mannschaft.
Frank Gentges: Ja, das habe ich, aber das ist Fakt, also darf ich das auch äußern. Es spricht weder gegen die angesprochenen Spieler noch gegen die Schiedsrichter, es war nur zur Verdeutlichung der Verhältnismäßigkeiten. Fakt ist aber auch, dass es bezahlbar sein muss und das ist es bei einigen Vereinen wie deutlich wird, nun mal nicht so.

Ihr Vorstand äußerte sich, dass es absolut ungerecht und moralisch bedenklich wäre, wenn die Konkurrenz ungezügelt Top-Spieler verpflichtet, horrende Spielergehälter bezahlt, Insolvenz anmeldet und die Allgemeinheit dann die Spieler bezahlen muss
Frank Gentges: Dem ist nichts hinzuzufügen.

Wie sehen Sie die Schiedsrichterleistungen in der Oberliga?
Frank Gentges: So wie in den höheren Ligen auch und das kann ich beurteilen, da ich mir neben meinem Terminkalender mit meiner Mannschaft, sehr viele Spiele zusätzlich anschaue. Wir haben in Deutschland und auch im internationalen Bereich starke Schiedsrichter, ca. 90 Prozent machen einen hervorragenden Job und max.10 Prozent sind unfähig. Solange da kein Selbstreinigungsprozess stattfindet müssen alle damit leben, wenn im negativen Fall ungerechterweise von „den Schiedsrichtern“ gesprochen wird.

Es war deutlich zu beobachten, dass Sie wesentlich ruhiger und unemotionaler agieren als gewohnt, wo liegen die Gründe?
Frank Gentges: Gehen Sie davon aus, dass ich auch weiterhin alles dafür tun werde, um den höchstmöglichen Erfolg zu haben. Dazu gehört auch, dass man sich stetig weiter entwickelt. Ich musste einsehen, dass man die heutige Generation nicht ändern kann, es gibt keine andere. So habe ich mich im Umgang mit den Spielern extrem geändert und auch meine Emotionen anders gefiltert.

Wie sehen Sie die Oberliga-West in der neuen Saison?
Frank Gentges: Zur Realität sage ich besser nichts, das wäre kontraproduktiv, leider bleibt nicht mehr als die Hoffnung.

Wie sieht die Zukunft des Königsborner JEC "Bulldogs" aus?
Frank Gentges: Um den sportlichen Bereich muss sich keiner Gedanken machen, ich werde immer das Optimale aus den zur Verfügung stehenden Mitteln machen. Aber alles steht und fällt mit dem Sponsoring und den Zuschauerzahlen und die Frage kann Ihnen nur der Vorstand beantworten. Des Weiteren bedarf es aber auch noch einiger Veränderungen in den verschiedenen Bereichen. Als sportlicher Leiter kann ich jedenfalls nur eine Mannschaft aus den finanziellen Mitteln bauen, die mir zur Verfügung gestellt werden und als Trainer kann ich nur mit dem Personal arbeiten was qualitativ und quantitativ dafür zu bekommen ist.

Es wird über eine Fusion mit den Hammer Eisbären spekuliert. Ist an den Gerüchten etwas dran?
Frank Gentges: "Den Vorschlag habe ich der entscheidenden Person aus Hamm gemacht, mehr kann ich zur Zeit dazu nicht sagen."